Digitale Hilfe für Senioren

Geduldige, verständliche digitale Hilfe für Seniorinnen und Senioren in Bern.

Für sich selbst, oder für Eltern, Grosseltern und ältere Angehörige, die bei Smartphone, E-Mail, WhatsApp oder E-Banking Unterstützung ohne Zeitdruck brauchen. Einzelbetreuung bei Ihnen zu Hause, in Ruhe, ohne Fachchinesisch und ohne Blossstellung.

Erstgespräch kostenlos · Hausbesuche im Grossraum Bern · Stundenpakete zum Verschenken.

Seniorin erhält in Bern geduldige digitale Hilfe zu Hause am Laptop

Wer mich kontaktiert, und warum

Mein Name ist Erdi, ich bin Gründer von Berndigital und die einzige Ansprechperson für alle Anfragen. In meiner Arbeit mit älteren Menschen in Bern melden sich drei Gruppen, die jeweils etwas andere Bedürfnisse haben. Diese Seite ist für alle drei gedacht, und für einen ersten Überblick empfiehlt sich die Seite Digitale Hilfe Bern als allgemeiner Einstieg.

Seniorinnen und Senioren selbst, meist zwischen 65 und 90 Jahren. Oft nach einem konkreten Auslöser: ein neues Smartphone, das anders funktioniert als das alte; ein verloren gegangenes WhatsApp-Konto; eine Mail von der Bank, die unsicher macht. Der Wunsch ist selten "alles über Technik lernen", sondern "diese eine Sache wieder zum Laufen bringen, in Ruhe, ohne dass ich mich dumm fühlen muss".

Erwachsene Kinder, die für ihre Eltern eine verlässliche Ansprechperson in Bern suchen. Das ist die grösste Gruppe. Häufig wohnen die Kinder selbst woanders, in Zürich, Basel, im Ausland, und können nicht jeden Monat vorbeikommen. Die Suche ist dann: "Wer kümmert sich in Bern geduldig um meine Mutter, wenn etwas nicht mehr geht?"

Betreuungspersonen und Pflegepersonal, die in Bern bei älteren Klientinnen und Klienten arbeiten und für spezifische Technik-Themen nicht zuständig sind, aber wissen wollen, wen sie empfehlen können.

Wobei ich Senioren in Bern konkret helfe

Die häufigsten Alltagsthemen aus fünf Jahren Arbeit mit älteren Menschen in Bern.

Smartphone-Grundlagen

iPhone oder Android neu einrichten, Schrift vergrössern, wichtige Kontakte anlegen, Apps ordnen, damit das Gerät überschaubar bleibt.

WhatsApp sicher nutzen

Einrichten, Chats finden, Fotos schicken, Videoanrufe mit Kindern und Enkeln, und erkennen, welche Nachrichten echt sind und welche nicht.

E-Mail verstehen

Unterschied zwischen Newsletter, Werbung und wichtigen Mails. Wann antworten, wann ignorieren, wie Anhänge gefahrlos geöffnet werden.

Fotos organisieren

Fotos vom Smartphone sichern (iCloud, Google Fotos), Alben anlegen, alte Bilder vom alten Gerät retten, Fotos an Familie schicken.

Online-Betrug erkennen

Phishing-Mails, falsche SMS, Schock-Anrufe im Namen von Enkeln oder Polizei. Einfache Regeln, die man sich merken kann.

E-Banking bei Schweizer Banken

UBS, PostFinance, Raiffeisen, Kantonalbank, Einrichtung, sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung in Ruhe erklärt.

Einen allgemeinen Überblick und konkrete Alltagstipps finden Sie im Artikel Digitale Hilfe im Alltag, 12 praktische Tipps.

So läuft ein Termin ab

Kein Zeitdruck, keine Fachbegriffe, eine Sitzung, die sich an Ihr Tempo anpasst.

1. Erste Nachricht, oft vom Angehörigen

Häufig meldet sich zuerst das erwachsene Kind und beschreibt kurz, worum es bei Mutter oder Vater geht. Ein paar Sätze genügen.

2. Kurze Abstimmung per Nachricht

Wir klären Rahmenbedingungen: Wann passt es? Wohnt Ihr Elternteil allein oder mit Unterstützung? Welches Gerät? Brauchen wir 60 oder 90 Minuten?

3. Hausbesuch in Bern

Ich komme zu Ihrem Elternteil nach Hause. Die Sitzung beginnt ruhig, ohne Fachjargon, mit einer konkreten kleinen Aufgabe, das schafft Vertrauen.

4. Notizen auf Papier

Am Ende bekommt Ihr Elternteil einen handschriftlichen Merkzettel mit den wichtigsten Schritten. Nichts Digitales, das man "irgendwo abspeichern" müsste.

5. Kurze Nachbetreuung

In den folgenden Tagen kann Ihr Elternteil (oder Sie) Rückfragen per WhatsApp stellen. Diese sind kostenlos in der Sitzung enthalten.

Altstadt von Bern, digitale Hilfe zu Hause bei Seniorinnen und Senioren

Ich spreche langsam, und ohne Fachchinesisch

Der grösste Unterschied zu einer klassischen IT-Hotline ist der Ton. Ältere Menschen, die Technik als anstrengend oder einschüchternd erleben, brauchen keine "Lösungen in drei Minuten", sondern die Erfahrung, dass Fehler normal sind und dass niemand die Augen verdreht.

In meinen Sitzungen gelten drei Grundprinzipien: Erstens, jede Frage darf gestellt werden, auch mehrfach. Zweitens, es gibt keine falschen Klicks; wir können jederzeit einen Schritt zurückgehen. Drittens, wir arbeiten im Tempo Ihrer Mutter oder Ihres Vaters, nicht in meinem.

Das führt manchmal dazu, dass eine scheinbar einfache Aufgabe wie "WhatsApp installieren" eine ganze Stunde braucht. Das ist in Ordnung. Am Ende weiss Ihr Elternteil, wie es funktioniert, und nicht nur, dass es funktioniert.

Mehr zu meinem Werdegang und meiner Arbeitsweise finden Sie auf der Seite Über mich.

Preise und Stundenpakete für Angehörige

Die Preise sind transparent und für Privatpersonen identisch, keine Senioren-Zuschläge, aber auch keine Mindestgebühr:

  • Einzelsitzung (60–90 Minuten): CHF 80–120, je nach Aufwand
  • Stundenpaket 5 Stunden: CHF 500, flexibel einlösbar, verfällt nicht. Beliebt als Geschenk
  • Stundenpaket 10 Stunden: CHF 900, für längerfristige Begleitung
  • Erstgespräch per WhatsApp: immer kostenlos und unverbindlich

Viele Angehörige schenken ein Stundenpaket zu Geburtstag oder Weihnachten. Das ist praktisch, weil das Gefühl "Meine Kinder sorgen sich um mich" angenehmer ist als "Ich muss bezahlen, wenn ich Hilfe brauche". Zahlung per Twint, Bank-Überweisung oder Rechnung auf 30 Tage.

Hausbesuche in Bern und Umgebung

Hausbesuche sind für Seniorinnen und Senioren meist die beste Option. Die Unterstützung findet direkt am eigenen Gerät statt, in vertrauter Umgebung, ohne dass die Klientin oder der Klient extra irgendwohin fahren muss. Ohne Anfahrtspauschale biete ich Hausbesuche in folgenden Gebieten an:

  • Stadt Bern, alle Quartiere: Länggasse, Breitenrain, Mattenhof, Kirchenfeld, Bümpliz, Holligen, Altstadt
  • Köniz, Ostermundigen, Muri bei Bern, Ittigen, Zollikofen, Bolligen
  • Worb, Wohlen, Belp

Pro Senectute Bern bietet Gruppenkurse und regelmässige Treffen an, die ich ergänzend sehr empfehle, für Seniorinnen und Senioren, die sich in der Gruppe wohler fühlen und die soziale Komponente schätzen. Berndigital ist die andere Seite dieses Angebots: individuelle Betreuung zu Hause, wenn ein bestimmtes Thema in Ruhe gelöst werden soll.

Mehr zum allgemeinen Angebot in Bern finden Sie auf der Seite Digitale Hilfe Bern und in der Übersicht Digitale Hilfe.

Häufig gestellte Fragen

Ich möchte die Hilfe für meine Mutter oder meinen Vater buchen, wie läuft das ab? +

Schreiben Sie mir einfach per WhatsApp. Im ersten Gespräch klären wir das Anliegen Ihres Elternteils und die zeitliche Planung. Viele Angehörige melden sich zuerst allein, damit ihre Eltern nicht den Eindruck haben, es sei alles bereits entschieden. Beim eigentlichen Termin bin ich dann direkt mit Ihrem Elternteil im Kontakt, Sie können dabei sein oder nicht, je nachdem was für die Situation passt.

Mein Vater wird schnell ungeduldig, wenn etwas erklärt wird. Klappt das bei Ihnen? +

Ja. Viele meiner älteren Klientinnen und Klienten haben diesen Reflex zu Beginn, das ist völlig normal. Ich fange mit einer konkreten, kleinen Sache an: eine Nachricht an das Enkelkind schicken, ein Foto finden, den richtigen Kontakt anrufen. Sobald das gelingt, entsteht Selbstvertrauen. Pausen sind ausdrücklich Teil der Sitzung. Der Ablauf passt sich Ihrem Vater an, nicht umgekehrt.

Meine Mutter hat Angst, online betrogen zu werden. Können Sie ihr helfen, sicher zu werden? +

Ja, das ist eines der häufigsten Themen bei Seniorinnen und Senioren in Bern. Wir gehen konkret durch, wie man Phishing-Mails erkennt, was typische Anzeichen eines betrügerischen Anrufs sind und wie ein sicheres Passwort entsteht, das man sich auch merken kann. Am Ende hat Ihre Mutter einen handschriftlichen Notizzettel mit den fünf wichtigsten Regeln, keine App, keine komplizierte Technik.

Wir wohnen nicht in Bern. Können Sie trotzdem helfen? +

Hausbesuche biete ich im Grossraum Bern an: Stadt Bern, Köniz, Ostermundigen, Muri, Worb, Wohlen, Belp und angrenzende Gemeinden. Bei weiter entfernten Wohnorten im Kanton Bern ist ein Hausbesuch nach Absprache möglich. Für reine Software-Themen (E-Mail, Apps, WhatsApp) funktioniert auch Remote-Hilfe per Bildschirmfreigabe, das klappt für viele Anliegen erstaunlich gut, sobald die erste Einrichtung gemacht ist.

Kann ich digitale Hilfe als Geschenk kaufen? +

Ja, das ist beliebt. Viele Kundinnen und Kunden verschenken ein Stundenpaket (zum Beispiel fünf Stunden für CHF 500) an ihre Eltern zu Geburtstag oder Weihnachten. Sie erhalten einen Gutschein, den die beschenkte Person flexibel einlösen kann. Das Paket verfällt nicht. Die Abrechnung läuft über Sie, die Termine werden direkt mit Ihrem Elternteil vereinbart, so, wie es für die Situation am besten passt.

Eine kurze Nachricht reicht, wir klären den Rest gemeinsam.

Schreiben Sie mir zwei Sätze per WhatsApp: Worum geht es? Für wen? Wohnt die Person in Bern oder Umgebung? Ich melde mich in der Regel am selben Werktag zurück.